#mindfulcontent Challenge – wir sitzen doch alle im selben Boot

Ein Appell. Ein Hashtag. Eine Challenge.

Der Coronavirus ist auf den Social-Media Kanälen omnipräsent. Neben Nachrichten-Updates und Hilfsangeboten, findet sich jede Menge Content, der in irgendeiner Richtung „die Anderen“ und die Regierung kritisiert oder alles und jedem Vorwürfe macht.

Bei dieser Kritik geht es dann oft darum, den Umgang anderer mit der Situation anzuprangern: Einkaufsverhalten, Home-Office-Style, zu viel Panik, zu wenig Panik, zu passiv, zu aggressiv, zu wenig Widerstand und so weiter. Und auch in Supermärkten kommt man kaum an einem Kunden vorbei, der vor dem leeren Klopapierregal steht und schimpft „Die spinnen doch alle!“.

Hilft es uns in so einer Situation, die Energie in Negativität zu investieren?

Sollten wir vielleicht – gerade wenn wir dazu „gezwungen“ sind, es mit uns selbst auszuhaltenmehr auf UNS selbst schauen?

Was kann ICH tun oder beitragen? Was bringt MIR oder anderen einen Mehrwert? Was brauche ICH gerade, damit es MIR gut geht? Welche Gedanken schenken MIR Frieden? Ist dass, was ICH so denke wirklich wahr? Was macht MIR hier gerade in Wirklichkeit Angst? Was sind MEINE Hoffnungen in dieser Situation?

Kommentar
Ich will ehrlich sein. Früher habe ich mich auch wahnsinnig gerne über andere aufgeregt. „Ich Arme und die anderen Bösen.“ Das ist ein Teil in mir, den ich auch erst mal erkennen und als „Meins“ akzeptieren musste. Durch die Achtsamkeitspraxis mache ich mir diesen Teil in mir aber immer wieder BEWUSST. Ich entscheide, ob ich mich dem hingebe oder nicht. Natürlich gelingt das nicht immer, aber mein Bewusstsein für diesen Wesenszug in mir stärkt mich hier ungemein.

Ich bin für #correctnews und verlässliche Quellen, die mich sachlich über die aktuelle Entwicklung um den Coronavirus informieren. Und auch konstruktive Blogartikel zum Thema finde ich inspirierend und interessant. Aber Hass-Tiraden in Instagram-Stories oder gehässige ein-Satz-Postings will ich einfach nicht lesen. Sie bringen mir nichts. Sie sind einfach nur negativ – in einer Zeit, die uns einerseits zur Ruhe zwingt und andererseits großen Bedarf an positiven Energien hat.

Die negativen Nachrichten erreichen uns doch auch so – ist das nicht genug?

Ich spreche nicht davon etwas „schön zu reden“, passiv, unmündig oder unkritisch zu sein oder Leid zu ignorieren. Ich wünsche mir, dass jeder, dem es möglich ist, einfach mal ganz bewusst positive Energie in den sozialen Netzwerken verbreitet. Und wenn möglich sogar ohne jemand anderen dabei zu bewerten, zu loben oder zu erwähnen.

Bist du auch für mehr achtsame Inhalte auf Instagram?
Dann mach mit bei der #MINDFULCONTENT-Challenge.
Schaffen wir es, bis zum 21. April über 1.000 Beiträge mit dem Hashtag „mindfulcontent“ zu posten?

PS: Aktuell zählt Insta um die 200+ Beiträge unter diesem Hashtag.

Und wer nicht weiß was er posten soll oder wer keine sozialen Netzwerke nutzt und die Aktion trotzdem unterstützen will, der kann folgendes Bild verwenden und den Hashtag mit einbinden oder es als Profilbild in Whatsapp nutzen: