Bewusstes Wahrnehmen als Schlüssel zur Achtsamkeit

Bewusstes Wahrnehmen heißt, eine wertfreie Beobachterrolle einzunehmen und den gegenwärtigen Moment wahrzunehmen, ohne ihn verändern zu wollen oder als „gut“ und „schlecht“ zu bewerten.

Das Bewusstsein ist dein „Sparringspartner“

Am Anfang deiner Achtsamkeitspraxis ist dein Bewusstsein dein „Sparringspartner“. Mit deinem Bewusstsein verabredest du dich immer, wenn du dich in Achtsamkeit üben willst. Das Bewusstsein erleichtert dir den Einstieg in die Achtsamkeitspraxis und bei regelmäßigem Training, deren Integration in den Alltag.

Bewusstes Wahrnehmen ohne zu bewerten: Schritt 1

Das Bewusstsein ist hier im Sinne von „bewusstem Wahrnehmen“ oder „bewusstem Beobachten“ zu verstehen. Im ersten Schritt übst du Sinneseindrücke wahrzunehmen. Das heißt, du nimmst BEWUSST wahr was gerade ist, was du gerade siehst, riechst, fühlst oder haptisch spürst. Du nimmst es nur wahr, ohne es (mit dem Verstand) zu bewerten oder zu beurteilen.

„Ich spüre die Sonne warm auf meiner Haut.“
„Ich rieche Kaffeeduft.“
„Ich fühle meinen Atem an meinen Härchen in der Nase.“
„Meine Füße sind kalt.“
„Der Wind weht mir um’s Gesicht.“

Bewusst gewählte Momente der Achtsamkeit

In der Regel ist diese Art der Wahrnehmung immer nur vorrübergehend möglich, da wir Menschen viel zu sehr daran gewöhnt sind, unseren Verstand einfach laufen zu lassen und unserem getakteten Alltag nachzugehen. Dennoch sind diese bewusst gewählten Momente der Achtsamkeit ganz wunderbar um, zum Beispiel Gedankenkreise oder Grübeln zu unterbrechen und dadurch ins Hier & Jetzt zurück zu kommen.

Die Kunst ist nicht, ein perfekt achtsamer Mensch zu werden

In der Achtsamkeitspraxis wird diese bewusste Wahl, hin zur Achtsamkeit, immer eine der Herausforderungen bleiben. Denn die Kunst ist nicht, ein perfekt achtsamer Mensch zu werden, SONDERN immer wieder bewusst und frei gewählt in die achtsame Haltung zurückzukehren. Du tust das in erster Linie für dich, nicht für die anderen oder deren Ansichten. Es ist dein Stress, der durch Achtsamkeit reduziert wird und es ist deine Entscheidung, ob Achtsamkeit die Methode deiner Wahl für mehr geistige und folglich körperliche Entspannung ist.

Wineful mindful – die achtsame Weinprobe zu Hause
Diese Weinprobe lädt zum bewussten Wahrnehmen der Weinaromen ein und liefert gleichzeitig weitere Informationen zum Thema Achtsamkeit. Mit im Weinpaket gibt es einen Bewusstseinsmaster-Bogen, der die Runde durch die Weinprobe führen wird. HIER erfährst du mehr.

Bewusstes Wahrnehmen ohne zu bewerten: Schritt 2

Im zweiten Schritt kannst du üben, nicht nur die Sinneseindrücke zu beobachten. Du kannst deine eigenen Gedanken bewusst wahrnehmen und beobachten. Auch das ist meiner Erfahrung nach Übungssache. Nehme dir zum Beispiel bei deinem nächsten Besuch im Supermarkt vor, immer wenn du dich gerade an deine Achtsamkeitspraxis erinnerst, alles, was du so denkst oder was du gerade in deinem Umfeld bewertest, bewusst wahrzunehmen, zu beobachten.

Wenn du Fragen hierzu hast, schreibe mir gerne eine Email an kontakt@herzenslaute.de oder kommentiere den Artikel entsprechend.

PS: Ein weiteres Instrument der Achtsamkeitspraxis ist Meditation und der geistige Zustand der mit Meditation trainiert wird. Dazu in DIESEM ARTIKEL mehr.